Griffbrett verleimen

Samstag, November 20th, 2010 | Gitarrenbau | Keine Kommentare

Nach der groben Schleifarbeit wird das Griffbrett auf den Hals geleimt. Vorteilhaft dabei ist, dass man beim folgenden händischen schleifen nicht auf eingezeichnete Hilfslinien angewiesen ist. Von Nachteil ist die nun zusätzlich gebotene Vorsicht, denn dem Griffbrett darf natürlich kein Schaden zugefügt werden.

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In einem ersten Schritt wird der Halsstab in die vorab gefräste Aussparung eingesetzt. Mit kleinen Keilen, die prima mit einem Teppichmesser von einem Abfallholzstück geschnitzt werden können, wird der Stab nun fixiert.

Die Stellschraube wird vorsichtshalber mit etwas Klebeband vor dem Holzleim geschützt. Verklebt der Leim die Schraube, könnte im schlimmsten Fall der Halsstab und damit der Hals nicht mehr justiert werden. Sicher ist sicher!

Die Rückseite des Griffbrettes wird nun dünn aber deckend mit Holzleim bestrichen. Das Griffbrett wird anschließend mittig auf den Halsrohling gelegt und mit etlichen Schraubzwingen fixiert. Dabei wird immer wieder kontrolliert, ob die Ausrichtung noch korrekt ist. Holzkeile dienen zum Schutz vor Druckstellen und ermöglichen den Hals an allen Positionen einspannen zu können. Ein gutes Zeichen ist der gleichmäßige Ausfluß von Leim an den Rändern.

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Arbeitsbeginn: Gitarrenhals

Samstag, November 6th, 2010 | Gitarrenbau | 2 Kommentare

Heute ist es endlich soweit, die handwerklichen Arbeiten haben begonnen und aus dem Quader Mahagoni formt sich langsam ein Gebilde, dass nach ca. 3 Stunden harter Arbeit entfernte Ähnlichkeiten mit einem Gitarrenhals erkennen lässt.

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Zunächst werden die Markierungen für den Halsstab eingezeichnet. Wichtig dabei ist die mittige Plazierung, sowie die Beachtung der korrekten Mensurlänge. Hier ist Genauigkeit gefordert.  Mit der Oberfräse wird anschließend die notwendige Einkerbung ausgefräst, in die der Halsstab eingesetzt wird. Dieser muss fest anliegen und darf keinen seitlichen Spielraum haben. Die Tiefe der Einkerbung wird so bemessen, dass der Halsstab gerade genau darin versenkt werden kann.

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Ist die Fräsarbeit erfolgreich erledigt wird wieder zum Stift und Lineal gegriffen und die Konturen der Halsform eingezeichnet. Die Abmaße sind dabei großzügig gewählt. Ganz nach dem Motto: Lieber länger abschleifen als großen Frust mit einem verschnittenen Halsrohling zu schieben.

Nach dem anzeichnen ist vor dem sägen – also geht es los mit der guten Metabo Bandsäge. Wie Butter wird das teuflisch harte Mahagoni durchsägt, ein Spiel mit dem Feuer, denn ganz schnell kann der Traum eines selber gefertigten Gitarrenhalses an dieser Stelle enden. Ist die große Sägerei erfolgreich abgeschlossen, alle Finger noch an Ort und Stelle und das Holz nicht kleiner als gedacht, folgt nun die Hauptarbeit: schleifen, schleifen, popeifen!

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Bestellung – Rockinger

Donnerstag, Oktober 7th, 2010 | Gitarrenbau | Keine Kommentare

Die Bestellung ist abgeschickt, die erste, kleine Hürde genommen! Bei Rockinger habe ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht, abwarten ob das auch so bleibt.

Meine Entscheidung für den Extra Jumbo Bunddraht habe ich nach einigen Recherchen getroffen, weil ich das Argument, wegschleifen geht immer, stichhaltig finde.

Schwieriger war die Auswahl der Mechaniken. Bei den Kluson Roundbacks hat mich das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Ich bin auf das Klemmsystem (Lockhead) der Saiten und die Stimmstabilität gespannt.

Ansonsten noch etwas Schmuck (Inlays, Dots) und Pflege (Öl) für den Hals, etwas gegen (oder für, je nachdem wie man es nimmt) den krummen Rücken (Trussrod) und einige Sätze Saiten zum testen.

Bevor jetzt die eigentliche Arbeit beginnen kann, fehlt noch das Handwerkszeug (Ziehklingen, Schleifpapier).

Hals- und Beinbruch!

Art.Nr.: 09018 - GOTOH Dual-Action Trussrod
Einzelpreis: 12,90 EUR - Gesamtpreis:12,90 EUR 

Art.Nr.: 09014 - Bunddraht, 24 Stück 2,8x1,4mm Extra Jumbo
Einzelpreis: 11,40 EUR - Gesamtpreis:11,40 EUR 

Art.Nr.: 09005 - Griffbrett-Dots/Inlays, pearloid
Einzelpreis: 6,50 EUR - Gesamtpreis:6,50 EUR 

Art.Nr.: 09008 - Stab Side Dots schwarz
Einzelpreis: 1,50 EUR - Gesamtpreis:1,50 EUR 

Art.Nr.: 09007 - Stab Side Dots weiss
Einzelpreis: 1,50 EUR - Gesamtpreis:1,50 EUR 

Art.Nr.: 04175 - Graph Tech Tremnuts Gibson-style, 44 x 5 x 8,3mm
Einzelpreis: 5,70 EUR - Gesamtpreis:5,70 EUR 

Art.Nr.: 09035 - ROCKINGER Griffbrett Öl
Einzelpreis: 3,50 EUR - Gesamtpreis:3,50 EUR 

Art.Nr.: 0486C - KLUSON Roundbacks CTM LOCKHEAD chrom
Einzelpreis: 39,00 EUR - Gesamtpreis:39,00 EUR 

Art.Nr.: 10311 - D'Addario XL 3D Packs 010-046, EXL110, 3 Sätze
Einzelpreis: 13,80 EUR - Gesamtpreis:13,80 EUR 

Art.Nr.: 09049 - Öl- und Wachs-Set Nur Öl- und Wachs Mischung, 125ml
Einzelpreis: 10,00 EUR - Gesamtpreis:10,00 EUR
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Warenwert: 105,80 EUR

Eine erste Gitarrenhals-Planung

Samstag, September 11th, 2010 | Gitarrenbau | 4 Kommentare

Dies ist ein Spickzettel bzw. Einkaufszettel für den Eigenbau eines Gitarrenhalses. Dieser soll den gekauften Hals an meiner “blue Lady” ersetzen.

Holz:

  • Halsrohling aus Mahagoni
  • Griffbrett mit Kerben aus Palisander

erste Ideen:

  • Holz wird geölt
  • dots als Inlays selber anfertigen
klären/überlegen:
  • Layout der Kopfplatte
  • Mensur ausmessen (wahrscheinlich Strat)
kaufen:

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Panorama-Bilder mit Hugin

Samstag, März 13th, 2010 | Foto | Keine Kommentare

Schon wieder die falsche Ausrüstung eingepackt und der Kölner-Dom passt einfach nicht auf das Foto, auch nach der dritten Runde um den Domplatz? Auch ohne 14er Super-Weitwinkel kommt man zu guten Panorama-Bildern. Hugin sei Dank!

Hugin ist eine Software, mit der einzelne Bilder automatisch zu einem Panorama zusammengefügt werden können – und das “for free”, denn es handelt sich um ein opensource-Projekt das über SourceForge gehostet wird.

Kleine Demo gefällig? Bei meiner heutigen Sylt-Wanderung wollte ich ein Deich-Panorama knipsen, hatte jedoch “nur” mein 16-50mm Tamron dabei. Immerhin ein 28mm Weitwinkel in der Vollformat-Welt – nicht weniger aber leider auch nicht mehr. Rechtzeitig gedachte ich Hugin und nahm folgende drei Einzelbilder auf.

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Wichtig ist, dass sich die Bilder ein wenig überschneiden und möglichst schnell hintereinander aufgenommen werden, damit sie sich möglichst ähnlich sind (Beleuchtung, bewegende Objekte etc.). Nachdem Hugin gestartet ist, lädt man die Bilder und das Programm berechnet automatisch das Panoramabild:

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Bisher hat bei meiner Arbeit immer das automatisch generierte Panorama gute Ergebnisse erzielt. Falls das mal nicht der Fall sein sollte, bietet Hugin ein ausgeklügeltes System zur Korrektur, siehe Dokumentation


Etwas Nachbearbeitung mit Gimp und das Panorama ist fertig

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